PIs sind nicht alles
9. September 2008 von JochenPageImpressions gelten für den Großteil der Publisher immer noch als das Maß der Dinge: Wer hohe PIs erzielt, hat es drauf und verdient mehr Geld.
Doch schon seit einiger Zeit kommen zunehmend mehr Stimmen auf, die sagen, dass neben den PIs noch andere Kriterien existieren, die Auskunft über den Erfolg eines Webprojekts geben. So wird zum Beispiel schon seit langem darüber gestritten, welche Bedeutung der Verweildauer zu Gute kommt: Einige Seitenbetreiber betrachten sie als wichtiges Kriterium, anderen ist sie hingegen völlig egal.
Dass die PIs vielleicht doch nicht das Maß der Dinge sind, wird an den aktuellen IVW Zahlen deutlich. Im August kam das Social Network auf 4,2 Mrd. Seitenaufrufen, was im Vergleich zum Vormonat einem Rückgang von sagenhaften 18,3 Prozent entspricht. Doch wie studiVZ-Chef Marcus Riecke darauf hinweist, ist der Rückgang der PIs in erster Linie auf die Integration von Ajax zurückzuführen: Die Bildergalerien können seit einigen Wochen in einer Slide-Show dargestellt werden, so dass einzelne Bildaufrufe nicht mehr als PI gezählt werden.
Folglich sollten die PIs nicht überbewertet werden – letzten Endes kommt es eh nicht auf die Anzahl der Seitenaufrufe, sondern auf die Konvertierungsstärke der eingesetzten Werbemittel an.