Die Problematik mit dem Bilderklau
5. September 2008 von JochenWie schön wäre das Leben als Publisher, wenn man sich voll und ganz auf das Geldverdienen konzentrieren könnte? Leider ist dies nicht immer möglich – zunehmend häufiger muss man sich mit ganz anderen Problemen herumschlagen.
Zu diesen Problemen zählt auch der Content-Klau, der längst nicht nur die Übernahme von Textinhalten, sondern immer häufiger auch den Diebstahl von Bildinhalten umfasst.
Erst kürzlich hat Karsten Windfelder einen Beitrag veröffentlicht, in welchem er ein paar Tipps aufzeigt, mit denen man sich bedingt bzw. innerhalb eines gewissen Rahmens vor dem Bilderklau schützen kann. In erster Linie geht es darum, einem Teil der Bilddiebe das Handwerk zu legen, indem man ihnen den Download erschwert. Mit diesen Maßnahmen kann man sich zumindest vor unerfahrenen Internetnutzern (welche das Bildmaterial oftmals für Flirtportale benötigen) schützen, die sich oftmals gar nicht bewusst sind, dass sie gegen ein Urheberrecht verstoßen.
Wer gegen die Profis vorgehen möchte, muss allerdings mit anderen Geschützen auffahren. So schlägt Windfelder unter anderem vor, eigene Bildinhalte mit Wasserzeichen zu versehen. Des Weiteren ist es ebenso empfehlenswert, die Bildinhalte mit leicht verringerter Auflösung oder auch nur Bildausschnitte zu veröffentlichen. Nun mag dies den Bilderklau zwar nicht verhindern, aber immerhin verfügt man über einen Beweis, Urheber oder Eigentümer des Bildmaterials zu sein – was einem zumindest die Möglichkeit gibt, rechtlich gegen die Bilderdiebe vorzugehen.