Einstieg in die professionelle E-Commerce Welt immer noch schwierig
21. Februar 2012 von JochenMittlerweile gibt es viele kleine HĂ€ndler, die ihre Produkte nicht mehr ausschlieĂlich ĂŒber LadengeschĂ€fte, sondern ergĂ€nzend auch online verkaufen. Im Prinzip ist dies bereits seit vielen Jahren so. Vor allem Ebay spielt hierbei eine wichtige Rolle: Zahlreiche HĂ€ndler nutzen den Marktplatz, um ihre Produkte einer groĂen Anzahl an potentiellen Kunden zugĂ€nglich zu machen.
Allerdings ist festzustellen, dass es immer mehr HĂ€ndler gibt, die nicht mehr ausschlieĂlich auf MarktplĂ€tze wie Ebay oder Amazon setzen möchten. Einer der HauptgrĂŒnde sind die vergleichsweise hohen Kosten. Zwar sind die MarktplĂ€tze leicht zu nutzen und helfen auch dabei, zahlreiche Produkte abzusetzen â aber die Kosten sind stattlich bemessen. Bei zahlreichen Produkten wird es schwierig, eine akzeptable Marge zu erzielen. Wenn der GroĂteil dieser Marge an Ebay oder Amazon geht, wird das GeschĂ€ft uninteressant.
Eigene Onlineshops sind daher gefragter als je zuvor. Eigentlich sollte man meinen, dass es sich heutzutage nicht mehr besonders schwierig gestaltet, eigene Onlineshops in Betrieb zu nehmen. Jedoch darf man sich nicht tĂ€uschen lassen: In den vergangenen Jahren sind zwar viele neue Lösungen entstanden, doch die meisten dieser Lösungen richtigen sich vorrangig an Profis bzw. an Unternehmen, die entweder erfahrene Webentwickler beschĂ€ftigen oder sich alternativ die UnterstĂŒtzung professioneller Agenturen leisten können.
Abschreckend sind in erster Linie die Kosten. Eigene Entwickler und Agenturen sind nun einmal sehr kostspielig. Wer im E-Commerce kleine Brötchen backen möchte, hat es daher schwer: Entweder man tÀtigt sehr hohe UmsÀtze, wodurch es möglich wird, professionell zu agieren. Oder man bleibt ein kleiner Anbieter und kann dementsprechend die heutigen Möglichkeiten des E-Commerce nicht vollstÀndig ausschöpfen.
So mancher Interessent dĂŒrfte daher enttĂ€uscht sein. Allerdings gilt es deshalb nicht gleich aufzugeben. Bei selbstĂ€ndig im Netz ist nun eine Beitragsreihe zu diesem Thema erschienen. Im Vordergrund steht die Wahl des richtigen Shopssystems. Es wird aufgezeigt, welche Shopsysteme am Markt existieren und zugleich wird auch darĂŒber informiert, an wen bzw. welche Zielgruppe sich die einzelnen Systeme richtigen. Interessenten können somit leichter abwĂ€gen, welches System fĂŒr sie in Frage kommt.
Allerdings macht der Beitrag deutlich, dass es kleine HĂ€ndler bzw. Interessenten mit kleinem Budget in der Tat nicht leicht haben. Im zweiten Teil der Serie wird zum Beispiel ganz klar kommuniziert, dass Magento ein sehr professionelles System verkörpert, das entsprechende Kosten nach sich zieht â fĂŒr einen kleinen Anbieter kommt es daher wohl kaum in Frage. Wirkliche Alternativen werden nur bedingt genannt. Aber dennoch sind die BeitrĂ€ge sehr hilfreich, da sie zumindest einen Einstieg in die Thematik erlauben und gleichzeitig konkrete Möglichkeiten fĂŒr den E-Commerce Einstieg aufzeigen.