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Nicht jeder SEO Trend führt zum Erfolg

14. Februar 2012 von Jochen

Im vergangenen Jahr haben sich die Themen der SEO Blogger sehr deutlich verlagert. Die Zeiten, in denen die Basics unzählige Male wiederholt wurden, scheinen nun endlich vorbei zu sein. SEO Neulinge dürften sich wenig daran stören, schließlich gibt es mittlerweile genügend Beiträge und Ratgeber, mit deren Hilfe sie sich schnell in die Thematik einarbeiten können.
In den Vordergrund sind neue Themen gerückt. Vor allem Spezialthemen haben es vielen SEO Bloggern angetan. Man denke nur an die Bedeutung von Social Media bzw. den Einfluss einzelner Social Media Elemente. Themen, wie zum Beispiel Autorenprofile, haben stark an Bedeutung gewonnen. Prinzipiell ist diese Entwicklung als sehr positiv zu betrachten, schließlich sorgen sie sehr deutlich für Abwechslung – Beiträge über Themen zu lesen, über die schon unzählige Male berichtet wurde, ist einfach langweilig.

Allerdings sorgt die neue Themenwahl der SEO Blogger ein wenig dafür, dass einige Leute in ganz bestimmte Richtungen abdriften und sich dort ggf. festfahren. Im Sistrix Blog wurde nun ein Beitrag veröffentlicht, welche die Sache ziemlich gut auf den Punkt bringt. Die Kernaussage besteht darin, dass SEOs gut damit beraten sind, sich nicht zu sehr um jeden neuen Rankingfaktor zu kümmern.

Die Begründung für diesen Ratschlag ist vergleichsweise simpel: Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Rankingfaktoren, doch der Einfluss vieler Faktoren ist vergleichsweise gering. Wer gute Ergebnisse erzielen möchte, ist gut damit beraten, sich im Wesentlichen um die Basics zu kümmern. Mit guten Basics lässt sich eine ganze Menge bezwecken. Kleinere Faktoren, die beispielsweise dem Social Media Bereich zuzuordnen sind, machen viel Arbeit, tragen zum Rankingerfolg jedoch nur geringfügig bei.

Natürlich kann als Gegenargument aufgeführt werden, dass sich erstklassige Ergebnisse nur dann erzielen lassen – zumindest in Umfeldern mit sehr ausgeprägtem Wettbewerb – wenn alle Rankingfaktoren berücksichtigt werden. Im Grunde ist dies eine Entscheidung, die vom jeweiligen Projekt und den Projektzielen abhängig gemacht werden muss. Die Gefahr besteht letztlich darin, dass man sich verzettelt oder schlichtweg eine Menge Zeit verliert, wenn man damit beginnt, sich um jeden noch so kleinen Rankingfaktor zu kümmern.

Laut dem Beitrag im Sistrix Blog wird heutzutage auch nicht anders optimiert, als bereits vor fünf Jahren. Seitenstrukturen und Links sind die Hauptthemen, wenn es um Rankingerfolge geht. In den Kommentaren wird noch angemerkt, dass auch das Thema Content ernst zu nehmen ist – sicherlich ein berechtigter Einwand.

Letzten Endes muss natürlich jeder SEO selbst entscheiden, welche Weg der Optimierung er einschlagen bzw. wie er Rankingerfolge erzielen möchte. Aber Fakt ist, dass es mittlerweile lohnenswert, sich tatsächlich darüber Gedanken zu machen, mit welchen Rankingfaktoren man arbeiten möchte und mit welchen Faktoren man zu viel Zeit verliert.

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