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sind 404-Seiten dank Google nun wirklich nützlicher?

22. August 2008 von Jochen

Wenn ein Internetsurfer auf eine 404-Seite trifft, ist das in den meisten Fällen weder für ihn, noch für den Seitenbetreiber besonders nützlich.

Beim unabsichtlichen Aufruf von 404-Seiten verlassen die meisten Besucher die jeweilige Seite wieder, ohne das gefunden zu haben, nachdem sie eigentlich gesucht haben. Für den Seitenbetreiber bedeutet dies, einen Besucher und somit auch einen potentiellen Kunden verloren zu haben.

Um Abhilfe für dieses Problem zu schaffen, hat Google die Webmaster Tools um ein neues Widget erweitert, mit dessen Hilfe “optimierte 404-Seiten” ausgegeben werden können. Das Prinzip ist relativ simpel: Der Besucher erfährt, dass die angeforderte Seite nicht vorhanden ist, und ihm deshalb Alternativen zur Auswahl stehen. Es werden Unterseiten vorgeschlagen, die aus Google’s Sicht passend sind. Außerdem steht dem Besucher ein zusätzliches Suchfeld zur Verfügung.

Für private Webseitenbetreiber und einige Blogger mag dieses Feature zwar hilfreich sein, doch erfahrene Publisher werden auf das Google Widget wohl eher nicht setzen. Immerhin reichen schon geringe Programmierkenntnisse aus, um eine bessere bzw. individuellere Lösung zu schaffen, mit denen man entsprechende Besucher weiterleiten und monetarisieren kann – von den Möglichkeiten des Trackings und der Auswertung einmal ganz abgesehen.

2 Kommentare zu “sind 404-Seiten dank Google nun wirklich nützlicher?”
  1. Thomas Lang

    Das Widget sollte m.E. auch nur zusätzlich eingesetzt werden, z.B. auf einer individuellen Fehlerseite. Es kommt ohnehin nur zum Einsatz, wenn der Server für eigene Fehlerseiten konfiguriert wurde (wo das Widget eben eingebunden wird, da es ja von client-side initiiert werden muss).

    Selbstverständlich ist eine individuell gestaltete 404er Seite für alle Beteiligten vorteilhafter.

    Ich erachte das 404er-Google-Feature nur als komplementären Service zu den eigenen Massnahmen.

  2. Jochen

    “… als komplementären Service zu den eigenen Massnahmen”

    Das nenn ich auf den Punkt gebracht. Für alle jüngeren Leser und die, die es nicht verstanden haben: Wenn Ihr selbst keine bessere Lösung habt, greift einfach zum Google Widget :-)

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