Twitter: Wie viele Follower sind zu viel des Guten?
31. Januar 2010 von JochenZweifelsfrei handelt es sich bei Twitter um ein erstklassiges Medium zur Kommunikation. Allerdings kann ein wirklicher Nutzen nur dann gegeben sein, wenn man sich in der Lage befindet, Twitter auch richtig einzusetzen.
Bevor ich zu weit aushole, möchte ich eine Thematik ansprechen, die zunehmend mehr Twitter User betrifft. Es geht um die Anzahl der User, denen man selbst followed. Es fällt auf, dass es etliche Twitter Accounts gibt, die selbst viele Follower aufweisen, doch im Gegenzug auch einer beachtlichen Anzahl an Personen followen. Hier scheint oftmals das Prinzip „Geben und Nehmen“ praktiziert zu werden: Man folgt einem anderen User, in der Hoffnung auch von diesem gefolgt zu werden.
Im Grunde spricht nichts gegen diese Vorgehensweise – doch irgendwann könnte der Informationsfluss zu groß werden. Dies bedeutet, den Fluss gar nicht mehr bewältigen zu können. Gleichzeitig sind sich auch die Follower dieser Tatsache bewusst. Folglich ist es um das Image solcher Accounts evtl. nicht immer ganz so gut bestellt. Eines der besten Beispiele ist der Twitter Account von Reiner Calmund: 33.500 Leute werden gefollowed. Alles klar: Bestimmt sitzt der Calli den ganzen Tag über an seinem Rechner und verfolgt die Tweets seiner Followerschaft, die dann am Ende wohl überwiegend ihren Katzen-Content veröffentlicht.
Am 31. Januar 2010 um 19:30 Uhr
Ja, da hast du wohl Recht: Calli sitzt nicht den ganzen Tag vor dem PC und liest die Tweets von 33.500 Leuten. Wir nutzen Twitter vor allem, um mit den Fans in direktem Kontakt zu stehen, also den Followern mitzuteilen, was gerade Neues ansteht usw. Und wir freuen uns über das zahlreiche Feedback. D.h., gelesen wird soweit wie möglich alles, was an @calmund geht. Und: Unsere Follower wollen meist zurück gefollowed werden, deshalb liegen die Zahlen immer in etwa gleich. Es macht aber auch Spaß neuen Leuten zu folgen und deren Reaktion darauf zu erhalten. sy