Firefox zieht in Deutschland am Internet Explorer vorbei
2. Dezember 2009 von JochenSchon seit Jahren liefern sich die Softwareschmieden einen eisernen Wettstreit, bei welchem es um Marktanteile der Webbrowser geht. In diesem Wettstreit hat Microsoft bisher immer den Ton angegeben. Doch nun wurde Microsoft auf den zweiten Platz verwiesen.
Dies trifft zumindest für den deutschen Markt zu: Erstmalig ist es Firefox gelungen, an Microsoft vorbeizuziehen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Hamburger Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß. Im Rahmen der so genannten Browserumfrage wurden insgesamt 126.000 Teilnehmer befragt. Dem Ergebnis zufolge kommt Mozilla Firefox mit allen aktiv eingesetzten Versionen auf einen Marktanteil auf 45,4 Prozent. Microsoft landet mit 44,5 Prozent knapp dahinter.
Inwiefern man von einem Sieg des Firefox sprechen kann, ist natürlich fraglich. Immerhin stammen die Daten einer Umfrage – und somit nicht einer Messung. Bei Messungen bzw. Traffic-Auswertungen lag Microsoft bisher immer knapp vorne. Somit hat sich der Markt nur geringfügig verändert. Wesentlich auffälliger ist die Tatsache, dass Chrome, Opera und Safari weiterhin nicht vorankommen bzw. am Markt nur eine untergeordnete Rolle spielen.