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Blödsinniger Riesenhype um Google Aussperrung

10. November 2009 von Jochen

Ruppert Murdoch sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Es ist bekannt, dass sich der Medienunternehmer nicht gerade für Google begeistern kann, weil die Datenkrake aus Murdoch’s Sicht Geld mit seinen Inhalten verdient und er nicht viel davon abbekommt.

Darum hat er nun angekündigt, Google aussperren zu wollen – wobei die Ankündigung mit Vorsicht zu genießen ist. Ein Termin wurde nicht genannt. Vielmehr hört sich die Sache so an, als ob man bei der Newscorp lediglich darüber nachdenkt. Ob es nun wirklich so kommt, bleibt abzuwarten.

Außerdem muss die Aussperrung des Google Crawlers nicht unbedingt negative Folgen nach sich ziehen. Vielleicht kann es Murdoch somit gelingen, sogar profitabler zu werden. Sicherlich wird es zu einem Traffic-Einbruch kommen. Doch ob dieser zu einer Verringerung der Einnahmen führt, bleibt ebenfalls abzuwarten – immerhin können somit auch Betriebskosten gesenkt werden. Außerdem könnte es gelingen, mehr zahlungsfreudige Kunden zu gewinnen und unterm Strich erfolgreicher zu sein.

Deshalb kann ich dieses Bashing auch nicht so ganz nachvollziehen. Sollen die Leute doch froh sein, wenn Murdoch diesen Schritt geht. Möglicherweise mag er mit seinem Vorhaben grandios scheitern, aber im Gegenzug können andere eine Menge daraus lernen, ohne selbst auf die Schnauze fallen zu müssen. Und wer weiß, vielleicht hat Murdoch auch Erfolg.

Ein Kommentar zu “Blödsinniger Riesenhype um Google Aussperrung”
  1. Chris

    Murdoch wollte sich schon die deutschen Medien unter den Nagel reizen und hätte somit die Kontrolle darüber was er berichten will (wie in den USA). Ob es was bringt Google auszuschließen wird er ja noch sehen, denn ohne SUMA Besucher werden die Einnahmen sich auch nicht steigen. Ergo sollte er nach anderen bzw. besseren Möglichkeiten ausschau halten.

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