Wenn Abmahnungen zur PR-Katastrophe ausarten
22. Oktober 2009 von JochenDer Fall Jack Wolfskin hat aufgezeigt, wie schnell es möglich ist, den eigenen Ruf im Internet zu ramponieren oder diesen zumindest ordentlich zu schädigen. Dabei wäre eine Schadensbegrenzung durchaus möglich gewesen.
Immerhin ging es in der vergangenen Woche richtig rund: Etliche Blogger waren über die Vorgehensweise von Jack Wolfskin empört und haben über den aktuellen Fall berichtet. Doch anstatt zu reagieren bzw. Schadensbegrenzung zu betreiben, hat das Unternehmen seine Vorgehensweise verteidigt.
Erst gestern hat das Unternehmen eingelenkt bzw. hat sich der CEO mit dem Werbeblogger in Verbindung gesetzt – Letzter ist es nämlich gewesen, der die Welle ins Rollen gebracht hat. Eine weitere Stellungnahme gibt es bisher nicht und ebenso ist unklar, was der Bekleidungshändler tun wird. Fakt ist jedoch, dass der entstandene Schaden ganz gewaltig ist. Schade eigentlich, denn es wäre durchaus möglich gewesen, einen größeren Imageschaden schnell abzuwenden.
Am 24. Oktober 2009 um 12:56 Uhr
“Jack Wolfskin – Dies ist erst der Anfang”
Die Bären-Community hat Ärger mit JW:
http://skorpions...erst-der-anfang/