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Per Copycat schneller zum Erfolg

9. August 2009 von Jochen

Mit grandiosen Ideen kann man es im Internet weit bringen. Allerdings gehen diese längst nicht immer auf: Nur vergleichsweise wenige Konzepte schlagen wirklich wie eine Bombe ein und bescheren den Wagemutigen einen Geldsegen.

Wer schneller an das Ziel gelangen und gutes Geld verdienen möchte, setzt auf erprobte Konzepte. Im Zeitalter des Web 2.0 spricht man auch vom Copycat. Eines der besten Beispiele aller Zeiten ist studiVZ: Die Macher haben ein Facebook für den deutschen Markt nachgebaut und damit ganz gut verdient.

Der Käufer von studiVZ ist Holtzbrinck – ein Investor, bei welchem man sich für Copycats besonders gut begeistern kann. Der neueste Deal: Ein Investment in Wooga, eine Gamingschmiede, die Facebook Games produziert. Mit „Brain Buddies“ hat Wooga einen Volltreffer gelandet: Bei 2,5 Mio. monatlichen Usern nach nur fünf Wochen kann man nicht klagen. Doch mit kreativem Unternehmergeist ist es nicht weit her: Anstatt ins kalte Wasser zu springen und etwas Neues zu wagen, hat man sich an Altbewährtem orientiert – letztendlich ist Brain Buddies nichts anderes als eine wirklich gut umgesetzte Kopie von „Who has the biggest Brain?“, einem Facebook Klassiker, der aus dem Hause Zynga stammt.

Ein Kommentar zu “Per Copycat schneller zum Erfolg”
  1. Chris

    Auf der einen Seite sind die Userzahlen erfolgsversprechend und auch wenn man die Preise hört, die für solche Projekte gezaht werden. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. In den Medien wurde berichtet, dass die Kosten von Sozialen Netzwerken hohe Kosten mitsichträgt. Die monatlichen Werbeeinnahmen decken nicht mal zu 50 Prozent der Kosten für Server und deren Verwaltung und mit jedem neuen User entstehen weitere Kosten. Somit ist ein kleines privates Onlineprojekt doch viel übersichtlicher. Es sind monatlich die Hostingkosten zu zahlen und ein paar Euro für die Domain. Wieviel arbeit man reinsteckt bzw. diese auch berechnet bleibt jedem selbst überlassen.

    Sollte jemand eine einmalige Idee haben und ein gutes Angebot erhalten, dann kann man ja überlgen, das Projekt zu veräußern.

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