Geiles Marketing: Red Bull Cola enthält Kokain
26. Mai 2009 von JochenMit nur einem einzigen Produkt ist es dem österreichischen Getränkehersteller Red Bull gelungen, ein milliardenschweres Unternehmen aufzubauen: Im vergangenen Jahr kam das Unternehmen auf einen Umsatz von mehr als 3,3 Mrd. Euro.
Ebenfalls seit letztem Jahr gibt es auch „Red Bull Cola“, welches dem Unternehmen schon bald einen ordentlichen Umsatzschub bescheren dürfte. Immerhin kamen in der vergangenen Woche etliche Meldungen auf, die vor dem Verzehr der Cola warnten – einige Bundesländer haben den Verkauf des Getränks sogar kurzfristig untersagt. Und das alles, weil angeblich Spuren von Kokain im Getränk zu finden waren.
Jetzt mal ernsthaft: Etwas Besseres konnte Red Bull überhaupt nicht passieren. Der Absatz von Red Bull Cola dürfte sich in den kommenden Tagen vervielfachen. Woher rührt denn der Erfolg des Red Bull Energie Drinks – etwa vom kostspieligen Marketing im Motorsport? Nein: Als Red Bull den Markt eroberte hieß es auch, dass der Konsum des Energie Drinks wegen des hohen Koffeingehalts lebensgefährlich sei – und schon haben die Leute wie blöde Red Bull getrunken. Es würde mich nicht wundern, wenn Red Bull selbst für die Kokain-Gerüchte verantwortlich ist. Wobei im Getränk ja tatsächlich Spuren von Kokain gefunden wurden – nur soll die Menge noch nicht einmal ansatzweise ausreichend sein, um eine berauschende Wirkung zu erfahren.