Blogverkäufe sind endlich moralisch vertretbar
7. Januar 2009 von JochenBlogverkäufe gewinnen zunehmend mehr an Attraktivität. Anfang 2008 konnte sich niemand einen ertragreichen Verkauf vorstellen, mittlerweile gibt es erste Gegenbeispiele.
Als Y.E. seinen Blogschrott verkaufen wollte, schrie die Blogsphäre noch auf. Viele hielten es für fraglich, ob man überhaupt einen Käufer für ein privates Blog finden kann. Doch die Praxis hat gezeigt, dass es geht. Den absoluten Vogel haben die Blogger von Bankaholic abgeschossen, als ein beim Eigentümerwechsel ein achtstelliger Betracht floss.
Nun ist Robert Basic dran: Gestern hat Deutschlands bekanntester A-Blogger angekündigt, sein Blog verkaufen und bei Ebay einstellen zu wollen. Erstaunlicherweise gibt es dieses Mal relativ wenige Aufschreibe – man scheint inzwischen verstanden zu haben, dass solch ein Vorhaben funktionieren kann. Im Prinzip wird jetzt nur noch über den Preis spekuliert – doch bald wissen wir mehr.