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Zinsen, warum sind sie so wichtig für die WirtschaftLassen Sie die Zinsen für sich arbeiten. Lesen Sie in diesem Artikel, wie es funktioniert und rechnen Sie nach, bevor Sie sich für einen Kredit entscheiden.
Zinsen bedeuten Vergütung für geliehenes Geld, sie werden in Prozent des Kapitals pro Jahr ausgedrückt. Sie bilden sich als Preis aus dem Angebot und Nachfrage nach Krediten, entweder langfristig am Kapitalmarkt oder kurzfristig am Geldmarkt. Oft werden die Zinsen vom Staat reguliert, weil sie eine große Wirkung auf Investitionen und damit auf Beschäftigung haben. In der Geschichte wurden die Kreditgeber mit Zinsen schon von Aristoteles als Wucher abgelehnt. Das führte dazu, dass im Mittelalter die Geldleihe nur von Juden betrieben wurde. Später wurde Zins auch von Sozialisten abgelehnt, und als arbeitsloses Einkommen bezeichnet. Trotzdem sind heute die Kreditinstitute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Es gibt verschiedene Theorien zu Begründung des Zinses, zum Beispiel als Entschädigung für Konsumverzicht. Kapital ermöglicht eine Rationalisierung der Produktion und ist damit für die ganze Gesellschaft nützlich. Eine andere Theorie sagt dass das Aufgeben der Liquidität belohnt werden muss. Was kann man daraus lernen? Wenn man dumm ist, muss er für die Zinsen arbeiten, wenn man intelligent ist, lässt er die Zinsen für sich arbeiten. Wenn man sein Geld anlegt, bekommt man nach einem Jahr Zinsen ausgezahlt. Aber wenn man auf die Auszahlung verzichtet, bekommt man schon im nächsten Jahr sogar Zinseszinsen. Die Reihe wächst dann nicht mehr arithmetisch, sondern geometrisch und damit viel schneller. Es ist damit leicht ein Kapital in 7 Jahren zu verdoppeln. Im Gegenteil dazu werden Menschen, die Schulden machen, immer weniger Geld haben, weil sie ein Teil des Einkommens für Zinsen ausgeben müssen. Noch schlimmer ist die Situation bei einer Staatsverschuldung. Es gibt Länder, die 10 Prozent oder mehr von ihrem Bruttosozialprodukt nur für Zinsen ausgeben müssen. Damit arbeiten die Menschen dort praktisch 1 Monat im Jahr oder länger umsonst. Eine langfristige Verschuldung ist nur dann sinnvoll, wenn sie gleichzeitig eine Investition darstellt. Damit bekommt man nicht nur die Zinsen zurück, sondern man verdient noch daran. Im Privatsektor könnte es auch eine Investition in ein Haus sein, weil man dadurch keine Mieten mehr zahlen muss. In der letzten Zeit gibt es oft auch Ratenkredite mit Null oder einem Prozent Zinsen, hauptsächlich für Autos oder Elektronik. Wenn man also ein Notebook kauft, damit 1 Jahr arbeitet und Geld verdient, und danach 30 Euro als Zinsen bezahlt, kann man es auch als eine gute Investition bezeichnen. |
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