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Verzugszinsen können Sie einfach vermeidenWer sich mit einer Zahlung in Verzug befindet, muss unter gewissen Umständen Verzugszinsen zahlen. Diese liegen meist sehr weit über dem Basiszinssatz!
Dass man hin und wieder eine Rechnung ein wenig später zahlt, weil das Geld oft nicht reicht, ist etwas völlig Normales. Manchmal kommen im Laufe eines Monats Kosten auf einen zu, mit denen man vorher nicht planen konnte, weil sie so spontan entstanden sind. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn irgendwelche größeren Haushaltsgeräte plötzlich ihren Geist aufgeben und schnell ersetzt werden müssen, weil man ohne sie einfach nicht auskommt. Zu diesen gehören zum Beispiel der Kühlschrank, der Herd oder auch die Waschmaschine. Wenn man also mal eben ein paar hundert Euro extra in einem Monat aufbringen muss, kann das den persönlichen Zahlungsrhythmus schon mal in Wanken bringen. Zahlt man also eine bestimmte Rechnung zunächst nicht, folgt einige Zeit später eine Zahlungserinnerung, die auch 1. Mahnung genannt wird. Hier wird meist schon eine Mahngebühr berechnet, die aber noch verhältnismäßig klein ist. Wenn man nun rein gesetzliche Normen als Maßstab nehmen würde, dann wäre eine solche Mahnung vollkommen ausreichend. In der Praxis folgen jedoch zumeist noch zwei weitere, wobei spätestens in der dritten Mahnung mit einer Klage gedroht wird, bei der dann auch Schadensersatz wie Verzugszinsen anfallen. Diese liegen dann zumeist fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz und sind damit sehr teuer. Es gilt also unbedingt zu vermeiden, in eine solche Situation zu gelangen. Auch wenn Firmen alles tun, um ohne einen Rechtsstreit auszukommen, so ist deren Geduld auch nicht unendlich. Vor allem, wenn man als Schuldner nicht den Willen erkennen lässt, zu zahlen. Wichtige Hinweise hierfür sind auch, ob man vielleicht selbst Kontakt aufnimmt und eventuell eine Ratenzahlung vereinbart. Wer also Willen zur Zahlung zeigt, hat hier eindeutig die besseren Karten. Verzugszinsen können aber natürlich nicht nur Privatleute treffen, sondern auch Geschäftleute. In diesen Fällen liegt der Zinssatz sogar um acht Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Wer also hier nicht unnötige finanzielle Probleme bekommen sollte, der sollte auch unbedingt für eine andere Lösung kämpfen. Wie schon beschrieben kann man sich meist auch außergerichtlich einigen oder es durch persönlichen Einsatz gar nicht erst so weit kommen lassen. Verzugszinsen gilt es in jedem Fall zu vermeiden, weil diese dann auch meist einen negativen Schufa- Eintrag zur Folge haben, was viele Geschäftsmöglichkeiten einschränkt. |
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