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Mit lukrativen Geldanlagen kann man seinen Kontostand erhöhenWer die richtigen Geldanlagen wählt, der kann sein Geld für sich arbeiten lassen. In Frage kommen zum Beispiel Aktien, Fonds oder Immobilien.
Es gibt viele Geldanlagen, doch nicht jede Investitionsmöglichkeit ist für jeden Anleger gleich gut geeignet. Ein wichtiges Kriterium ist stets die Frage, wie riskant eine Anlage ist, wie hoch also das Risiko ausfällt, dass am Ende ein Teil des eingesetzten Geldes verloren ist oder es im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust kommt. In der Regel gilt der Grundsatz, dass Geldanlagen umso risikoreicher sind, je höher die versprochene Rendite liegt. Wer also in der Werbung liest, dass 20 Prozent Rendite pro Jahr drin sind, der muss wissen, dass dies nur mit riskanten Investitionen möglich ist. Ein Beispiel dafür sind hochspekulative Hedgefonds, die das Geld der Anleger an den weltweiten Terminmärkten beispielsweise in Rohstoffe investieren. Wer sich für solche Geldanlagen entscheidet, sollte den Einsatz als eine Art „Spielgeld“ betrachten: Wenn es gut geht, kann man sich freuen. Wenn es schlecht läuft und zumindest ein Teil der Investitionssumme vernichtet wird, darf das auf keinen Fall zu einer finanziellen Schieflage führen. Geld, das in risikoreiche Geldanlagen gesteckt wird, muss also auf der „hohen Kante“ liegen und „übrig“ sein, also auf keinen Fall für die alltäglichen Ausgaben benötigt werden. Generell empfehlen Experten, bei der Geldanlage auf eine ausgewogene Mischung zu achten. Klassischerweise lautet eine Formel, dass ein Drittel des Vermögens in Aktien, eines in Gold und eines in Immobilien angelegt werden sollte. Das ist allerdings natürlich nur für große Investoren mit entsprechendem Vermögen möglich. Kleinsparer, die 50, 100 oder 200 Euro monatlich beiseite legen, können diese Dreiteilung natürlich nicht Eins zu Eins nachvollziehen. Doch auch sie können bei der Auswahl ihrer Geldanlagen darauf achten, das Risiko zu streuen. So bieten sich beispielsweise Fonds an, die in Aktien, Gold oder Immobilien investieren. Mit ihnen kann auch der Normal-Sparer mit relativ bescheidenen Mitteln die wichtigen Segmente Aktien, Rohstoffe und Immobilien abdecken. Zu den am weitesten verbreiten Geldanlagen gehört neben Aktien und Fonds in Deutschland noch immer das traditionelle Sparbuch – obwohl bei den mageren Zinssätzen das eingezahlte Geld wegen der Inflation de facto an Wert verliert. Sinnvollere Geldanlagen sind Tagesgeldkonten mit deutlich höheren Zinssätzen als auf dem Sparbuch, aber auch Lebens- und Rentenversicherungen. |
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