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Ein Arbeitszeugnis ist der Schlüssel zu Ihrer KarriereEin ordentliches Arbeitszeugnis öffnet die Türen zu einer neuen Stellung. Eine erfolgreiche Bewerbung ist nur mit einem guten Zeugnis möglich.
Die Bedeutung von einem Arbeitszeugnis wird von vielen leichtsinnig unterschätzt, viele verzichten bei Kündigung vollends auf die Ausstellung von einem Arbeitszeugnis. Dabei hat jeder Arbeitnehmer ein gesetzlich festgeschriebenes Recht bei Kündigung, egal ob selbst oder durch den Arbeitgeber gekündigt. Mag sein, dass bei einigen auch die Angst mit im Spiel ist, ein schlechtes Zeugnis zu bekommen. Denn bekanntermaßen ist die in einem Arbeitszeugnis verwendete Sprache nicht eindeutig und klar. Viele schön verpackte Worte und Sätze, haben in Wirklichkeit einen „bösen Hintersinn“. Einige Floskeln wirken auf viele äußerst positiv, stellen im Grunde aber ein schlechte Benotung für den Arbeitnehmer dar. Aber der Arbeitnehmer ist der willkürlichen Ausformulierung eines Arbeitgebers nicht völlig hilflos ausgeliefert. Der Arbeitgeber muss sich an einige Formalien halten, die notfalls auch juristisch angefochten werden können. Das Arbeitszeugnis muss mit PC oder Maschine geschrieben sein, es muß mit Arbeitzeugnis tituliert sein, der Firmenname muss erkennbar sein, es sollte sich um Firmenpapier handeln, die Anrede des Arbeitnehmers muß korrekt sein, das Ausstellungsdatum muß deutlich erkennbar sein. Weiter muß das Zeugnis fehlerfrei geschrieben sein, es sollte eine ordentliche äußere Form aufweisen. Um nur mal ein paar wichtige Punkte zu nennen. Nicht in ein Arbeitszeugnis gehören zum Beispiel folgende Fakten: ob ein Arbeitnehmer öfter wegen Krankheiten ausgefallen ist, irgendwelche Angelegenheiten des Privatlebens, ob er Abmahnungen während seiner Tätigkeit in dieser Firma erhalten usw. Die ganzen Vorschriften und Formalien kann man im Internet finden. Zahlreiche Anbieter haben Muster ins Netz gestellt, die teilweise auch kostenlos zum Download bereit gestellt sind. Kritisch und heikel sind aber die Bewertungen im Arbeitszeugnis. Hier muß man sich wirklich Zeit nehmen und informieren. Oder können sie sich vorstellen, dass zur vollen Zufriedenheit, nur eine mittelmäßige Beurteilung ist? Ein ihrer Meinung schlechtes Zeugnis, sollten sie mit dem alten Arbeitgeber persönlich besprechen, da ist immer noch eine Verbesserung möglich, ansonsten bleibt nur der Gang zum Anwalt. Wie dem auch sei. Ein guter Mitarbeiter bekommt immer auch ein gutes Arbeitszeugnis. Es öffnet ihnen vielleicht die Tür zu einer neuen Stelle. Zumindest zu einem Bewerbungsgespräch. Also bemühen sie sich, bei allem was sie tun. Tun sie immer ihr Bestes, ihr Arbeitszeugnis wird ihnen ihre Bemühung bestätigen. |
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